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SPD für den Erhalt der Grundschule Marienwerder

10. Dezember 2008 0 Kommentare

SPD Bezirksratsfraktion und SPD Ratsfraktion sprechen sich für den Erhalt der Grundschule Marienwerder aus.

Erhalt der Grundschule Marienwerder



Bezirksrat und SPD-Ratsfraktion sind für den Erhalt der Grundschule



Seit 20 Jahren gibt es in Marienwerder eine einzügige Grundschule. Schülerinnen und Schüler, die Eltern und das Kollegium bestätigen, dass sie gern in diese Schule gehen, dass sie gern dort arbeiten. Eine engagierte Elternschaft unterstützt den Schulbetrieb.

Der großen Vorteile dieser Schule sind:

Der sichere Schulweg, es muss keine Hauptstrasse überquert werden
Jeder kennt jeden, dadurch ist das Zusammenleben in der Schule sehr gut
Es findet an der Schule keine Ausgrenzung statt
Alle werden nach ihren Fähigkeiten gefördert
Das Lernklima ist positiv, eine konstruktive Arbeitsatmosphäre wird festgestellt
Es gibt an der Schule selten Konfliktsituationen und keine Gewalt
Die Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen im Stadtteil funktionieren

Die Niedersächsische Schulinspektion schreibt in ihrem Bericht: Die Grundschule in Marienwerder ist eine bei den Eltern anerkannte Grundschule mit engagierten Lehrkräften, die hervorragende fachliche und persönliche Kompetenz haben.

Die Schulverwaltung der Stadt Hannover schlägt nun vor, diese Grundschule zu schließen und die Schülerinnen und Schüler im Garbsener Stadtteil Havelse zu beschulen. Eine einzügige Grundschule sei pädagogisch nicht zu vertreten. Außerdem muss das unter Denkmalschutz stehende Schulgebäude saniert werden, die Kosten für die Sanierung schwanken zwischen zwei und fünf Millionen Euro. Allerdings muss auch an die Havelser Grundschule angebaut werden, wenn die Kinder aus Marienwerder dort aufgenommen werden sollen. Das beziffert die Verwaltung mit 1,5 Millionen Euro, das müsste die Stadt Hannover dann an Garbsen zahlen. Trotzdem kämen die Kinder dann in ein Gebäude, das nicht zu vergleichen ist mit der Schule Marienwerder , mit der hervorragenden Lage, dem Außenbereich der Schule und dem großzügigen Raumbestand.

Ein Vertreter des Schulelternrats aus Havelse meinte, es herrsche dort schon jetzt eine große Enge in der Schule, es gäbe zu kleine Fachräume und einen veralteten Schulhof. Dagegen sei die Ausstattung in Marienwerder beinahe paradiesisch.

Der Stadtbezirksrat Herrenhausen-Stöcken hat sich einstimmig gegen die Schließung der Schule ausgesprochen und damit den Vorschlag der Schulverwaltung abgelehnt.

Die besondere Lage von Marienwerder und die seit vielen Jahren gut funktionierende Grundschule, die gute Stimmung in der Schule, bei den Kindern und die gute Zusammenarbeit mit den Eltern und den anderen Einrichtungen im Stadtteil sind überzeugende Indikatoren. Marienwerder wird ohne Schule ein benachteiligter Stadtteil. Sie ist Mittelpunkt des Stadtteils und wird für die wirtschaftliche Situation erforderlich. Es wird befürchtet; dass es sonst in Marienwerder keine jungen Familien mit Kindern mehr geben wird, denn ein Generationswechsel ist absehbar.

Eine Sitzung des Bezirksrat in Marienwerder, wo über die Schließung diskutiert wurde, ist von 200 Bürgerinnen und Bürgern und vielen Kindern der Schule besucht wurden. Die Wortbeiträge und Proteste der Bürgerinnen und Bürger haben gezeigt, dass alle in Marienwerder für ihre Schule kämpfen. Gemeinsam leben und individuell lernen ist das Motto in Marinewerder und an der Schule.

Die Schule wird sich, wenn die Schließung abgelehnt wird, und das hoffen alle vor Ort, weiter entwickeln. Da es reichlich Platz im Gebäude gibt, könnte dort eine Hortgruppe als Außenstelle der Kita Große Pranke eingerichtet werden. 28 Anmeldungen liegen bereits vor. Krabbelplätze für unter dreijährige sind gefragt und können dort neu entstehen.
Eine Kochwerkstatt würde dort gern einen Betrieb mit benachteiligten Jugendlichen einrichten. Die Kücheneinrichtung ist noch vorhanden und in gutem Zustand. Ein Cafe könnte
ergänzend eingerichtet werden. Die private Vorschule würde sich gern erweitern. Diese Optionen liegen vor und würden den Schulbetrieb ergänzen.

Der Bezirksrat hofft und erwartet, dass alle Ratspolitikerinnen und Ratspolitiker die Situation der Schule und im Stadtteil zu deren Gunsten einschätzen und die Schließung ablehnen.

Die SPD-Ratsfraktion äußerste sich positiv zum Erhalt der Grundschule Marienwerder
und lehnte die Drucksache zur Schließung der Grundschule ab. Ein Neuer Antrag zur Erhaltung der Grundschule Marienwerder und weitere Nutzer für das Gebäude zu suchen wurden positiv beschlossen.





 

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